Wave of the Future: GROHE diskutiert mit hochkarätigen Gästen, wie sich neue Technologien auf die Zukunft von Architektur und Design auswirken

19.03.2019 Company Information

Wave of the Future: GROHE diskutiert mit hochkarätigen Gästen, wie sich neue Technologien auf die Zukunft von Architektur und Design auswirken

  • Auf einer exklusiven ISH-Veranstaltung sprachen vier Experten darüber, wie Technologie die Grenzen von Architektur und Design verschiebt, Bedeutung definiert und in Zukunft umfassend zugänglich sein wird.
  • Die zum Nachdenken anregende Podiumsdiskussion verdeutlichte, dass es unterschiedliche Meinungen darüber gibt, in welchem Maß Technologie Architektur und Design beeinflusst.
  • Mit der Enthüllung ihrer ersten 3D-Metalldruck-Armaturen zeigt die Marke GROHE eindrucksvoll den Einsatz neuester Technologien und fängt damit den Zeitgeist ein.

Düsseldorf, 19. März 2019. Eine Gruppe führender Design- und Architekturexperten hat sich am 14. März 2019 während der ISH in Frankfurt getroffen, um beim GROHE Wave of the Future Event über Zukunftsvisionen zu diskutieren. Michael Seum, Vice President Design bei GROHE, begrüßte mit einem der renommiertesten Vordenker der Architekturwelt, Patrik Schumacher, Direktor von Zaha Hadid Architects, Marius Myking, dem Director of Product Design des norwegischen Büros Snøhetta, und dem Architekten Filippo Gilardi, der das Forschungs- und Entwicklungsteam des Technologie-Start-ups MX3D leitet, eine namhafte Besetzung auf der Bühne. Ihre gebündelte Erfahrung in verschiedenen Disziplinen sorgte dafür, dass die 500 Gäste der vollkommen ausgebuchten Veranstaltung von neuesten Erkenntnissen aus den Vorträgen und einer lebhaften Podiumsdiskussion im Anschluss inspiriert wurden.

Wie wird Technologie Design und Architektur in Zukunft verändern? Vier Meinungen

Wie werden sich künstliche Intelligenz, Robotik, generatives Design und neue Fertigungstechnologien auf die Zukunft von Design und Architektur auswirken? Die Frage, die sich für den Abend stellte, war der Anfang der zum Nachdenken anregenden Präsentationen der vier Referenten. Michael Seum begann mit der Feststellung, dass sich die Gesellschaft in einer Zeit beispielloser Veränderungen befindet, in der wir die Möglichkeit haben, Probleme wie Wasserknappheit, Einwegplastik und schlechte hygienische Bedingungen zu verringern und zu bewältigen. Anschließend diskutierte er aufkommende Megatrends und wie disruptive Veränderungen und neue Technologien innovative kreative Ideen und Geschäftsmodelle initiieren können. Er warnte davor, dass diese nur dann erfolgreich sein werden, wenn die entwickelten Produkte und Dienstleistungen konsumentenzentriert und für den Verbraucher relevant und sinnvoll sind.

„Wir treten in die nächste Ära des Designs ein. Dies wird einen großen Einfluss auf das Industriedesign haben und es werden neue Geschäftsmodelle entstehen, die den Bedürfnissen der Verbraucher viel näherkommen. Neue Technologien kombiniert mit der Neugierde und dem Menschenverstand von Designern ermöglichen es uns bei GROHE, die Zukunft des Wassers zu gestalten. Unsere ersten 3D-Metalldruck-Armaturen GROHE Icon 3D sind ein perfektes Beispiel dafür. Wir haben den 3D-Technologieprozess weiterentwickelt, um den besonderen Herausforderungen des Metalldrucks gerecht zu werden und eröffnen uns damit eine völlig neue Denkweise im Produktdesign. Wir überwinden Grenzen, indem wir mithilfe des 3D-Metalldrucks Produkte herstellen, die auf den ersten Blick unmöglich erscheinen. Diese Produktionsmethode bietet zudem die Möglichkeit, Armaturen in kleinen Stückzahlen nach den Wünschen unserer Kunden zu entwickeln. Personalisierungen sind somit keine Grenzen mehr gesetzt."

Patrik Schumachers Präsentation „Adaptive. Responsive. Creative“ zeigte anhand von Beispielen aus der eigenen ZHA Forschungsgruppe CODE zu generativem Design, wie computergesteuerte Industriemaschinen Prototypdesigns für experimentelle Projekte erstellen, um deren Machbarkeit zu testen. Er betonte, wie dies den zeitgenössischen Stil der Architektur leitet und dabei hilft, neue Bautechniken und -methoden zu entwickeln. „Es gibt eine unstillbare Lust nach Flexibilität und Transformation im bebauten Raum. Wir brauchen einen interaktiven Dialog mit unserer Umgebung und genau hier kann eine responsive Architektur wirklich helfen, diese Agenda voranzutreiben."

Marius Myking zeigte, wie Snøhetta Technologie einsetzt, um ihre Projekte zu definieren anstatt sie nur als Designwerkzeug zu nutzen. Sein Vortrag verdeutlichte, wie die Verbindung von realen Daten und konzeptionellen Ansätzen in verschiedenen Disziplinen und Projekten echten Mehrwert bietet und eher das kreative Individuum oder die Gruppe feiert als die Technologie selbst. „Die heutige Technologie ist erstaunlich und nahezu grenzenlos in Bezug darauf, was wir umsetzen können. Aber bedeutet das, dass wir es auch machen sollten? Bei Snøhetta nutzen wir verschiedene Tools, um Bedeutung zu definieren – mit Dialog, Kollaboration und unserem unternehmensinhärenten Wissen finden wir relevante Lösungen. Technologie sollte als eines dieser Tools verwendet werden, wenn es ein Projekt weiterbringt und mit Menschen interagiert, aber nicht ihrer selbst willen."

Filippo Gilardi vom Start-up MX3D gab einen Einblick in sein bahnbrechendes Projekt: die Entwicklung der weltweit ersten 3D-gedruckten Vollstahlbrücke. Dabei war er immer wieder mit Herausforderungen konfrontiert, von denen heute alle lernen können. Die Lösung bestand darin, große Robotermanipulatoren und Standardschweißgeräte zu verwenden sowie einen eigenen Software-Code zu entwickeln, um die Hardware und die Materialabscheidung zu steuern. „Der 3D-Metalldruck wird die Welt der Architektur, des Designs und der Ingenieurwissenschaften verändern. Unser Start-up hat nun beträchtliche Investitionen getätigt, da die Welt beginnt, den Umfang und die Zukunftsfähigkeit dieser neuen Technologien zu verstehen."

Neue Technologien fordern ein Zusammenspiel mit menschenzentriertem Design

Nach den Präsentationen wurden die Redner von der Journalistin India Block von Dezeen zur Paneldiskussion begleitet. Sie moderierte die lebhafte Debatte und fragte, wie wir sicherstellen können, dass Design menschenzentriert bleibt, wenn wir anfangen, Technologien wie künstliche Intelligenz, Robotik und Virtual Reality in Architektur und Design einzusetzen. Es gab einige Meinungsverschiedenheiten, insbesondere als Patrik Schumacher den Einsatz von Simulationstechniken unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kundengruppen, kultureller Gewohnheiten und Gebäudenutzung befürwortete. Diese würden dann in eine soziale Kodierung übersetzt, die effektiv Massenmodelle erstellen kann, um eine innovative und funktionierende bebaute Umgebung zu entwerfen. Marius Myking hingegen sprach sich für einen engen Dialog mit seinen Kunden aus, um eine organischere und bedeutungsvollere Lösung zu schaffen, die nicht mit den verfügbaren technologischen Lösungen beginnt. Michael Seum bekräftigte, dass die Technologie nach wie vor unsere Neugierde und unseren Menschenverstand braucht, damit Produktdesign letztendlich erfolgreich sein kann.

Creating the Impossible – GROHE präsentiert seine ersten 3D-Metalldruck-Armaturen

Zu bestaunen waren auch die neuen GROHE Atrio Icon 3D und GROHE Allure Brilliant Icon 3D, die beide im 3D-Metalldruckverfahren im GROHE Werk in Hemer hergestellt werden. Die neuen Armaturen, die erstmals auf der ISH vorgestellt wurden, faszinierten die Gäste, da sie das scheinbar Unmögliche möglich machen: Die ultradünnen Wände der GROHE Atrio Icon 3D und der hohle Innenraum in der bekannten Silhouette von GROHE Allure Brilliant lassen den Wasserfluss wie eine magische, optische Illusion erscheinen. Durch die Kombination von Spitzentechnologie und spektakulärem Design eröffnet GROHE ein völlig neues Denken im Produktdesign und überwindet Grenzen: Der 3D-Metalldruck bietet Fertigungsmöglichkeiten, die auf den ersten Blick unmöglich erscheinen.

„Das Feedback von Presse und Kunden war überwältigend. Sie sind sich alle einig, dass GROHE mit der Einführung der 3D-Metalldruckarmaturen die Zukunft des Wassers gestaltet“, so Michael Seum.

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