Thailändisches GROHE-Werk dank DGNB-Silber-Zertifizierung nachhaltigste Produktionsanlage Südostasiens

21.01.2019 Company Information

● Feierliche Auszeichnung auf der Messe „BAU“ in München durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V..
● DGNB ist mit rund 1.200 Mitgliedsorganisationen Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen.
● Mit dem in 2017 fertiggestellten Fabrikgebäude in Thailand betreibt GROHE die nachhaltigste Produktions-Anlage seiner Art in Südostasien.

Düsseldorf, 17. Januar 2019. GROHE, eine führende globale Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen, hat gestern in München das Zertifikat in Silber der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) entgegengenommen. Ausgezeichnet hat die DGNB GROHE für die umsichtigen Investitionen in das Produktionswerk in Klaeng, Thailand: Die 2017 erfolgte Erweiterung des Fabrikgebäudes ist die nachhaltigste Produktions-Anlage seiner Art in Südostasien. Anlass der feierlichen Übergabe des Zertifikats auf der BAU, der Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, war ein Jubiläum: Seit zehn Jahren zeichnet die DGNB besonders nachhaltige Projekte der Immobilienwirtschaft aus.

GROHE strebte bereits in der Design-Phase des Werkes eine DGNB Zertifizierung an um das DGNB-Zertifikat in Silber zu erhalten, hatte sich GROHE bereits in der Planung der Erweiterung für verschiedene Nachhaltigkeitsmaßnahmen entschieden. Das Projekt wurde vom Architekturbüro OIA (Office for Interior & Architecture) in enger Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro für Energie- und Klimakonzepte, EGS-plan (Bangkok), durchgeführt. EGS-plan übernahm zudem den Zertifizierungsprozess.
Das dabei gewählte Klimakonzept etwa beinhaltet eine Wärmedämmung im Dach, um die Langwellenstrahlung zu reduzieren und das Raumklima in der nicht klimatisierten Fabrik zu verbessern. GROHE setzt zudem auf das Prinzip der natürlichen Belüftung: durch Druckunterschiede zwischen den Zuluft- und Abluftöffnungen des Gebäudes findet ein kontinuierlicher Luftwechsel statt. Auf diese Weise bleibt die Temperatur in dem Produktionsraum auf einem angenehmen Level. Dadurch kann GROHE auf eine energieintensive Klimaanlage verzichten.

Photovoltaikanlage reduziert den CO2-Ausstoß
Auf dem Dach des 12.000 Quadratmeter großen Fabrikgebäudes sind zudem Photovoltaikmodule installiert. Dadurch verringern sich die CO2-Emissionen um etwa 1.000 Tonnen pro Jahr. Auch für die Abwässer gelten hohe Standards. Das interne Abwasser wird biologisch behandelt und hat danach die Qualität von Duschwasser. Es wird zur Bewässerung und Spülung wiederverwendet. Ein weiteres Nachhaltigkeitsmerkmal des Werkes sind die begrünten Ruhezonen im Inneren und außerhalb des Werkes.

Die neue GROHE Anlage ist das nachhaltigste Werk seiner Art in Südostasien
„GROHE berücksichtigt das Thema Nachhaltigkeit allumfassend, auch beim Bau neuer Fabriken. Die Silber-Auszeichnung durch die DGNB belegt dies eindrucksvoll“, sagte Thomas Fuhr, Executive Director Operations bei GROHE und auf Vorstandsebene verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit. „Das Zertifikat der DGNB zeichnet die erfolgreiche Balance zwischen der hohen ökonomischen, ökologischen, soziokulturellen und funktionalen Qualität eines Gebäudes aus. Es freut mich, dass unser GROHE Werk diese Parameter erfüllt und nun nachweislich das nachhaltigste Werk seiner Art in Südostasien ist.“

Nachhaltigkeit ein wichtiger Markenwert von GROHE
Die globale Marke für innovative Sanitärprodukte setzt seit vielen Jahrzehnten auf die Markenwerte Qualität, Technologie, Design und Nachhaltigkeit. Damit ist das Streben nach größtmöglicher Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmens-DNA. GROHE verfolgt konsequent einen Ansatz der 360-Grad-Nachhaltigkeit, der die Handlungsfelder Mitarbeiter, Lieferanten, Fabriken, Prozesse, Produkte und den Beitrag zur Gesellschaft gleichermaßen umfasst. Die globale Sanitärmarke orientiert sich zudem an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen. Dazu zählt zum Beispiel die Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung (SDG 6).

DGNB ist Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen
2007 gegründet, ist die DGNB heute mit rund 1.200 Mitgliedsorganisationen Europas größtes Netzwerk für nachhaltiges Bauen. Ziel des Vereins ist es, Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienwirtschaft zu fördern und im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit zu verankern. Mit dem DGNB Zertifizierungssystem hat die unabhängige Non-Profit-Organisation ein Planungs- und Optimierungstool zur Bewertung nachhaltiger Gebäude und Quartiere entwickelt, das dabei hilft, die reale Nachhaltigkeit in Bauprojekten zu erhöhen.

Weitere Informationen unter
www.grohe.de/nachhaltigkeit
www.dgnb.de
Passendes Bildmaterial finden Sie hier.

Bildunterschrift 1: Mit dem im Jahr 2017 fertiggestellten Fabrikgebäude in Thailand betreibt GROHE die nachhaltigste Produktions-Anlage seiner Art in Südostasien.
Bildnachweis: GROHE AG

Bildunterschrift 2: Dr. Christine Lemaitre, Geschäftsführender Vorstand, DGNB e.V., Staatssekretär Gunther Adler, Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat, Michael Huth, Head of Project Management Central Europe, GROHE, Johannes Kreißig, Geschäftsführender Vorstand, DGNB e.V. (von links nach rechts).
Bildnachweis: DGNB e.V.

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