"LIXIL GOES ZERO" - BEKENNTNIS ZUR CO2-NEUTRALEN PRODUKTION

Ein Thema beherrscht die Nachrichten: Es wird immer wärmer, der Meeresspiegel steigt und die Gletscher schmelzen. All dies hat gravierende Auswirkungen auf uns und unser Leben. Da der Ausstoß von Kohlendioxid zu den Hauptverursachern des Klimawandels gehört, haben sich LIXILs Fittings-Werke verpflichtet, CO2-neutral zu produzieren. Beispielhaft hierfür ist LIXIL’s Marke GROHE: die weltweit führende Marke für ganzheitliche Badlösungen und Küchenarmaturen setzt als eine der ersten in ihrer Branche auf eine CO2-neutrale Produktion.

Seit Oktober 2020 sind jetzt alle acht LIXIL Werke für Armaturenproduktion CO2-neutral, was die Werke in China, Vietnam und Mexiko ebenso umfasst wie die Armaturenwerke in Hemer, Lahr, Porta Westfalica (alle in Deutschland), Albergaria (Portugal) und Klaeng (Thailand), die bereits seit April 2020 CO2-neutral produzieren. Sämtliche Produktionsstandorte sowie die deutschen Logistikzentren für die Marke GROHE werden bereits seit Juli 2019 mit Ökostrom betrieben.

Der Sanitärhersteller wird bisher unvermeidbare CO2-Emissionen durch zwei Kompensationsprojekte ausgleichen: Ein Wasserkraftwerk in Indien und ein Projekt zum Erhalt von Wasserbohrlöchern in Malawi, das es den Dorfbewohnern erlaubt, ihr Trinkwasser nicht mehr auf dem Holzfeuer abkochen zu müssen. Beide Projekte werden nach strengen Kriterien wie zum Beispiel dem Gold Standard bewertet, der federführend vom WWF entwickelt wurde. Damit tragen die Projekte über den Klimaschutz hinaus zu einer nachhaltigen, umweltfreundlichen und sozialen lokalen Entwicklung bei.

Dieser wichtige Schritt ist das Ergebnis der langjährigen Anstrengungen aller Fittings Produktionsstandorte, immer nachhaltiger zu werden. Bereits bei der Produktentwicklung im Armaturensegment ist es das Ziel, intelligente und nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die Wasser sparen und Abfall vermeiden, ohne Kompromisse bei Qualität und Leistung zu machen. Die Werke arbeitet weiter daran, mit materialsparenden Technologien noch nachhaltiger zu produzieren. Ein gutes Beispiel hierfür ist der 3D-Metalldruck der Marke GROHE. Komplette Werke wurden auf größtmögliche Energieeinsparung hin ausgerichtet – so wurde an den Produktionsstandorten in Hemer und Lahr in ein Blockheizkraftwerk investiert. Das Werk im thailändischen Klaeng hat das Zertifikat in Silber der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten: Nach dem Ausbau des Fabrikgebäudes 2017 wurde Klaeng zu einem der nachhaltigsten Produktionsstandorte seiner Art in ganz Südostasien.

SAUBERE ENERGIE DANK WASSERKRAFT

Himachal Pradesh, Indien

Im nordindischen Bundesstaat Himchal Pradesh zwischen den Dörfern Karcham und Wangtoo gelegen, nutzt das Wasserkraftwerk die natürliche Strömung des Flusses Satluj um Strom zu erzeugen. Zudem kommt es ohne Staubecken aus, das Wasser zurückhält – so werden die negativen Auswirkungen des Wasserkraftwerks auf die Umwelt minimiert. Vier Francis-Turbinen treibt das Wasser des Satluj im unterhalb des Wasserspiegels liegenden Turbinenhaus an, bevor es stromabwärts zurück ins Flussbett fließt. Die gesamte hier erzeugte Energie wird in das nordindische Stromnetz eingespeist und ersetzt konventionellen Strom, der vor allem aus Kohlekraftwerken stammt.

SAUBERES WASSER AUS ERNEUERTEN BOHRLÖCHERN

Dowa & Kasungu, Malawi

In den Bezirken Dowa und Kasungu in Malawi muss die Hälfte der Bevölkerung ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser auskommen. Auch, weil ungefähr jedes dritte Wasser-Bohrloch wegen Abnutzung oder Schäden nicht genutzt werden kann. GROHE unterstützt deshalb ein Projekt, das beschädigte Brunnen instand setzt – was die Lebenssituation der Menschen in der Region signifikant verbessert. Denn in der Regel ist das mit einer Handpumpe geförderte Wasser aus den Bohrlöchern sauber und ohne Weiteres trinkbar. Darüber hinaus hat das Projekt eine positive Klimabilanz, da nun kein verunreinigtes Wasser mehr abgekocht werden muss und so wertvolle Brennstoffe gespart werden. Damit die Wasserversorgung langfristig gesichert ist, gibt es zudem ein Finanzierungsmodell für die Wartung der Bohrlöcher.