Wir müssen unsere Komfortzone verlassen, hinausgehen und neue Erfahrungen machen.

Bert Depiere
Director, Digital Innovations, Bei GROHE seit 2000

BERT ERZÄHLT IHNEN SEINE GESCHICHTE

Was war in der letzten Woche Ihr interessantestes Arbeitserlebnis?

Ich würde mich gerne nicht nur auf die letzte Woche beschränken, es ist in den letzten Monaten so viel passiert. Mein persönliches Highlight war, als ich von Amazon Web Services eingeladen wurde, vor 3.000 Zuhörern einen Vortrag zu halten, in den ich viel Zeit und Mühe investiert habe.

Welcher Aspekt der Arbeit bei GROHE bedeutet Ihnen am meisten?

Dass ich Eigeninitiative zeigen kann. Ich glaube, der Vorteil von GROHE ist, dass man seine guten Ideen hier ohne Bedenken vortragen kann und die Mitarbeiter sie dann weiterentwickeln. Persönlich habe ich jede sich mir bietende Chance genutzt, seit ich bei GROHE in Belgien angefangen habe. Wenn mich jemand nach etwas gefragt hat, habe ich stets gesagt: Machen wir! Wenn sich hier eine Chance bietet, sollten Sie diese auch ergreifen. So würde ich auch meinen Werdegang hier beschreiben.

Was ist Ihre Zukunftsvision für GROHE und welche sind Ihrer Ansicht nach die größten Herausforderungen, denen sich das Unternehmen in den nächsten Jahren stellen muss?

Die Technologie entwickelt sich so schnell weiter, dass wir als Unternehmen unbedingt mithalten müssen. Außerdem müssen wir auch intern am Verhalten der Mitarbeiter arbeiten. Wir müssen sie dazu motivieren, ihre Komfortzone zu verlassen, hinauszugehen und Neues zu erleben – und nicht nur das zu tun, was ihre Vorgesetzten ihnen vorschreiben. Ich bin also der Ansicht, dass die Mitarbeiter mehr Initiative zeigen müssen. Aktuell arbeite ich an einem Plan, wie wir Big Data und Systemalgorithmen nutzen können. Das sehe ich als große Herausforderung, weil es etwas ganz anderes ist als das, was wir momentan tun.

Bei GROHE hört man nie auf zu lernen. Wie hat GROHE Ihnen dabei geholfen, sich weiterzuentwickeln?

Ich bin jemand, der viel Eigeninitiative zeigt. Ich habe meinen Master gemacht, bin aus Belgien hierher gekommen und habe einen anderen Berufsweg eingeschlagen – ursprünglich war ich in der IT beschäftigt. Wenn Sie Ihre Fähigkeiten nutzen und zeigen, dass Sie lernwillig sind, können Sie hier eine einzigartige Karriere machen. Ich sage immer: „Hier, hier, ich will lernen!“ Und das Unternehmen hat mir dazu die Möglichkeit gegeben. GROHE hat viel in meine Förderung investiert.

Wie war es für Sie, an einigen der neusten Innovationen, GROHE SENSE und GROHE SENSE GUARD, mitzuarbeiten?

Es war eine große Herausforderung, besonders am Anfang, weil es – wieder aufgrund meiner Initiative – zusätzliche Arbeit bedeutete. Aber ich sehe immer das Positive: Wir bauen gerade ein ganz neues Team auf, eines, das abteilungsübergreifend arbeitet. Ich finde es außerdem sehr wichtig für das Unternehmen, moderne Verfahren der Produktentwicklung zu lernen.

Wie schafft es GROHE, ständig neue Innovationen auf den Markt zu bringen?

Auf der einen Seite ist es wichtig, dass wir nahe am Kunden sind. Das ist meiner Meinung nach für die Zukunft von GROHE sehr wichtig. Ich würde sagen, dass derzeit aufgrund unseres dreistufigen Geschäftsmodells eine zu große Distanz zum Endverbraucher herrscht und wir vieles an Informationen gar nicht mitbekommen. Wir müssen uns umstellen und einem Bottom-Up-Ansatz folgen, also auf alles hören und reagieren, was der Kunde sagt. Das ist nicht einfach, eröffnet uns jedoch zahlreiche neue Gelegenheiten und inspiriert uns zu neuen Ideen.

Jeder braucht Inspiration, um Karriere machen zu können. Was inspiriert Sie?

Ich lese viel und beziehe, wie alle anderen auch, viele Informationen aus dem Internet. Inspiration hat jedoch mehr mit der Familie zu tun. Mit 40 fängt man an zu erkennen, wie wichtig Familie ist. Meine Kinder inspirieren mich, sind aber auch eine Herausforderung.

Was ist Ihr Lieblingsprodukt von GROHE und warum?

Es gibt zwei Dinge, auf die ich besonders stolz bin. GROHE Sense und GROHE Sense Guard natürlich, weil diese beiden Produkte das Unternehmen wirklich wandeln können und werden. Außerdem bin ich auch auf GROHE SmartControl sehr stolz.

Welchen Rat würden Sie jemandem geben, der sich bei GROHE bewerben möchte?

Wie gesagt: Ich bin der Ansicht, dass Bewerber aktiv Verantwortung übernehmen sollten. Sie sollten sich nicht typisch-deutsch alles von ihren Vorgesetzten vorschreiben lassen, sondern stattdessen nach gleichberechtigter Zusammenarbeit streben.

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